An diesem Tag fühlte sich alles noch angespannter an als sonst. Mein Opa stand wieder am Fenster, wie so oft. Hinter dem Vorhang schaute er nach draußen auf die Straße. Es wirkte, als würde er alles genau beobachten. Dieses Gefühl machte mich nervös, als ob etwas passieren könnte.
Ich hatte schon das Gefühl, dass er vielleicht meine Adresse weitergegeben haben könnte. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los. Als ich draußen war, bemerkte ich plötzlich ein Auto mit einem bestimmten Kennzeichen. In meinem Kopf begann sofort die Angst zu wachsen.
Ein Audi-Fahrer stand dort und es fühlte sich so an, als würde er alles beobachten. Mein Herz schlug schneller und ich bekam große Angst. Ich wollte nur noch weg von dort. Deshalb habe ich mich nach Hause fahren lassen.
Doch als ich beim Parkplatz ankam, stand dort plötzlich ein SUV. Wieder hatte ich das Gefühl, dass jemand beobachtet. Alles in mir sagte nur noch: schnell rein.
Ich stieg aus, ging so schnell ich konnte zur Haustür und schloss sofort alles ab. Türen zu, Fenster zu. Erst als ich drinnen war, konnte ich wieder etwas atmen. Mein Hund war bei mir und lief nervös zur Tür, als hätte er meine Angst gespürt.
In solchen Momenten fühlt es sich an, als wäre mein Zuhause der einzige Ort, an dem ich mich noch schützen kann. Trotzdem bleibt dieses Gefühl, dass draußen immer etwas sein könnte. Und genau diese Gedanken machen es manchmal so schwer, zur Ruhe zu kommen.
LIN mit Kindersitz



